Die Systemtheorie

Menschen verbringen den Großteil ihrer Lebenszeit in Organisationen. Diese sind aber nicht nach den Bedürfnissen, Gedanken und  Gefühlen der in ihnen arbeitenden Menschen gestaltet, sondern folgen eigenen Regeln, Normen und Mustern. Wir nennen es den sozialen Code, welcher sich durch Rituale und Regelmässigkeiten verfestigt. Der soziale Code in Organisationen bestimmt die Fähigkeit des Teams zu kommunizieren und zusammen zu arbeiten.


Wie bei Seerosen sehen die Mitglieder in Teams und Organisationen mit den Konflikten, Auseinandersetzungen und Streits nur die Symptome an der Oberfläche. Der Ansatz der Systemtheorie berücksichtigt Symptome wie auch den sozialen Code, betrachtet und bearbeitet diese. 

Die Theaterpädagogik

Wer in eine Rolle schlüpft, erprobt sich selbst als jemand Anderen. Mit ihren Methoden schlägt die Theaterpädagogik eine Brücke vom Wirklichkeits- zum Möglichkeitsraum. Hier kann die Wirkung des Identitätspiels und Sozialspiels auf die Welt und mit dem Selbst erprobt, reflektiert und bearbeitet werden. Der Perspektivwechsel kann nicht nur fantasiert, sondern am eigenen Leib erlebt werden.

Je nach Fokus wird  in der theatralen Spiel die Selbstwahrnehmung, die Ausdrucksfähigkeit  oder aber die Fähigkeit zu gelungenen Interaktionen geübt  und ausprobiert. Neue Möglichkeitsräume für den Austausch im Team werden diskutiertbar gemacht und stellen damit neue, bis dato nicht vorhandene Lösungsansätze dar.


Unser Ansatz als TeamTanke

Menschen sind unterschiedlich! Und weil wir wissen, dass Menschen auch Unterschiedliches brauchen, um sich in Veränderungsprozesse begeben, setzt sich unser Ansatz bei der TEAMTANKE aus Elementen systemischen und theaterpädagogischen Elementen zusammen.

Der systemische Ansatz ermöglicht uns eine tiefe Analyse und Verständnis der zugrunde liegenden Dynamiken und Strukturen. Durch Methoden der Theaterpädagogik überführen Teams ihre Gedanken in die Wirklichkeit - so können Teams Veränderung nicht nur denken, sondern auch verkörpern, erproben und empfinden.

Diese Herangehensweise erfasst Menschen in ihrer Ganzheit -
mit Herz, Kopf und Körper im System seiner Umwelt.